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Chirurgie: Oft gestellte Fragen

Mein Hausarzt empfiehlt mir eine Operation, was muss ich tun?

Antwort:
Zur Planung der ambulanten OP vereinbaren Sie einen Termin an dem der krankhafte Befund vom Operateur genau angeschaut wird. Nach Bestätigung der OP-Indikation erfolgt die Terminierung und ausführliche Aufklärung über den geplanten Eingriff. Meist können Sie kurz danach auch mit dem Narkosearzt sprechen. Alle Aufklärungsunterlagen werden Ihnen dann ausgehändigt, damit Sie diese zu Hause in Ruhe nochmals durchsehen können. Vor der OP können dann noch letzte Fragen geklärt werden.

Wie lange bin ich nach einer Hernien OP nicht belastbar?

Antwort:
Leistenbrüche werden in der Regel mit einem Netz versorgt. Durch diese zusätzliche Stabilisierung sind Sie abhängig von den Schmerzen rasch wieder voll belastbar. Auch das Heben von Lasten ist meist nach 2 Wochen wieder erlaubt.

Inwieweit bin ich nach der Operation eingeschränkt?

Antwort:
In Abhängigkeit des Schmerzempfindens ist mit wesentlichen Einschränkungen nach der OP nicht zu rechnen. Insbesondere muss keine Bettruhe eingehalten werden. Die normale Aktivität ist letztlich kaum eingeschränkt. Mäßiger Sport ist nach einer Woche wieder möglich.
Über eine mögliche Arbeitsunfähigkeit wird individuell entschieden.

Wie lange dauert eine Leisten - oder Nabelbruch-Operation?

Antwort:
Die Dauer des Eingriffs ist immer abhängig vom individuellen Befund. Im Schnitt liegt die reine OP-Zeit zwischen 20 und 35 Minuten. Handelt es sich um einen Rezidiveingriff, dauert der Eingriff dementsprechend länger. Mit Vor- und Nachbetreuung im Aufwachraum beträgt die Verweildauer ca. 1,5 bis maximal 2,5 Stunden.

Muss ich meine Medikamente zur Operation absetzen?

Antwort:
In der Regel können die meisten Medikamente bis zur OP weiter eingenommen werden.
Marcumar® und Xarelto® (sogenannte orale Antikoagulanzien) sollten vor einer Hernien-OP rechtzeitig abgesetzt werden.
ASS 100 kann bedenkenlos weiter eingenommen werden.
Beim Aufklärungsgespräch mit dem Operateur sowie dem Narkosearzt wird die Frage nach der Medikation jeweils individuell besprochen.

Wann müssen die Fäden gezogen werden?

Antwort:
In der Regel wird bei uns die Haut mit selbstauflösenden Fäden intracutan (in der Haut) genäht, sodass kein Fäden ziehen notwendig ist.